Review: HATCHET 3 (2013)

BEWERTUNGEN:
Redaktion: 5.0

Please rate this

6/10 (44)

Darsteller: Danielle Harris, Kane Hodder, Derek Mears, Sid Haig, Caroline Williams
Regie: BJ McDonnell
Drehbuch: Adam Green
Land:
Genre:

In HATCHET verschlug es Marybeth in die Sümpfe Louisianas wo der entstellte Victor Crowley so ziemlich jeden außer ihr tötete.
In HATCHET 2 verschlug es Marybeth (nur einen Tag später) wieder in die Sümpfe Louisianas wo der entstellte Victor Crowley so ziemlich jeden außer ihr tötete.
In HATCHET 3 verschlägt es Marybeth (wieder nur kurz später) in die Sümpfe Louisianas wo der entstellte Victor Crowley… ihr wisst schon.

Der kleine Unterschied liegt darin, dass Marybeth bei der Polizei von New Orleans vorstellig wird und die mit Unterstützung einer Spezialeinheit schnell selbst ausrückt, um zu sehen, was in den Wäldern vorgeht. Währenddessen macht sich Marybeth auf, um Victor für immer Grabe zu tragen.

Hatchet 3

Die Besetzungsliste liest sich wie das Who is Who des aktuellen und vergangenen Horrors. Auch dieses Rezept kennt man. Waren in den ersten beiden Teilen z.B. Robert Englund (NIGHTMARE) und Tony Todd (CANDYMANS FLUCH) zu sehen, erleben wir neben den schon bekannten Kane Hodder und Danielle Harris diverse mehr oder minder sehenswerte Akteure. Sid Haig (HAUS DER 1000 LEICHEN) darf in einer kleinen Rolle mal wieder mit den Augen rollen; Caroline Williams, die mal das Final Girl in TEXAS CHAINSAW MASACRE 2 war, sieht keinen Tag älter aus als die Ersatzteile, die der Schönheitschirurg verbaute und Derek Mears ist neben Hodder der zweite ehemalige Jason Vorhees.

Hatchet 3

Wenn ihr eine originelle Story wollt, habt ihr selbst mit einer RTL-Soap mehr Glück. In den HATCHET-Filmen wird geschlachtet, gemetztelt und massakriert…Punkt. Teil drei stellt da keine Ausnahme dar und es wirkt schon fast lästig, dass wir Marybeth und ein paar Mitstreiter dabei beobachten, wie sie außerhalb der Gefahrenzone aktiv werden und sich mit öden Dialogen die Zeit vertreiben.
Große Schauspielkunst findet sich erwartungsgemäß ebenfalls nicht, aber bitte, wer oscarreife Leistungen sehen will, wird hoffentlich klug genug sein, um gar nicht erst einzuschalten.

Hatchet 3

Seine volle Stärke zeigt HATCHET 3, wenn Victor Crowley alles und jeden dem Erdboden platt macht und raue Mengen Blut, Gedärm und Hirnmasse aus dem TV quillt. Das passiert auf die altmodische Art, (fast) ohne Computereffekte und mit viel Spaß an der Sache.
Allerdings machen uns die Jugendschützer einen Strich durch die Rechnung. Die komplette Version des Films gibt es wohl nur im Ausland oder bei den Kollegen von Schnittberichte.com zu sehen. Der „ab 18“ Version fehlen über 2 wertvolle Minuten. Auch wenn es immer noch brutal zur Sache geht und die Schnitte vergleichsweise anständig kaschiert werden, nimmt die Zensur dem Film viel.

Fazit: HATCHET 3 ist genau das was man erwarten durfte. Neue Fans wird er damit nicht gewinnen, da sich der Film aber inhaltlich und qualitativ an die Vorgänger reiht (und etwas mehr Action bietet), wird er Anhänger der Reihe voll zufriedenstellen.

Facebook Comments