Man mag die Oscar-Verleihungen aus verschiedenen Gründen kritisch beäugen, eine gewisse Relevanz kann man ihnen aber nach wie vor nicht absprechen.
Einer der Kritikpunkte ist das häufige Ignorieren von Horrorfilmen, aber schon im Vorfeld war klar, dass das dieses Jahr nicht der Fall sein würde.
Wie wir bereits berichteten war BLOOD & SINNERS für rekordbrechende 16 Preise nominiert und auch FRANKENSTEIN (9 Nominierungen), THE UGLY STEPSISTER und WEAPONS waren in der engen Auswahl.
Nachdem gestern Nacht die 98. Verleihung der Academy Awards über die Bühne ging, kann man sich darüber streiten, ob man die Ergebnisse als Ernüchterung oder Erfolg sieht.
Denn von den 16 möglichen, räumte BLOOD & SINNERS „nur“ vier Oscars ab, immerhin aber in einigen wichtigen Kategorien:
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Bester Hauptdarsteller: Michael B. Jordan
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Bestes Originaldrehbuch: Ryan Coogler
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Beste Kamera: Autumn Durald Arkapaw
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Beste Filmmusik: Ludwig Göransson
Gut lief es auch für FRANKENSTEIN, der folgende Preise mitnahm:
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Bestes Szenenbild: Tamara Deverell und Shane Vieau
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Bestes Kostümdesign: Kate Hawley
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Bestes Make-up und Frisuren: Mike Hill, Jordan Samuel und Cliona Furey
WEAPONS gewann den Oscar für Amy Madigan als Beste Nebendarstellerin.
Das hätte also deutlich schlechter laufen können und zeigt vielleicht auch neuen Produktionen, dass der Horror sich nicht vor anderen Genres verstecken muss, wenn man es richtig angeht.
Die gesamte Übersicht findet ihr u.a. hier
[Bild ist KI-generiert]







