Review: WEAPONS – DIE STUNDE DES VERSCHWINDENS (2025)

Weapons: Poster
BEWERTUNGEN:
Redaktion: 7.0
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Darsteller: Julia Garner, Josh Brolin, Cary Christopher, Amy Madigan
Regie: Zach Cregger
Drehbuch: Zach Cregger
Länge: 128 Minten
Land:
Genre: ,
Veröffentlichung: 07.08.2025
Verleih/ Vertrieb: Warner Bros.
FSK: ab 16

Nach BARBARIAN (2022) dürften wohl einige auf die kommenden Arbeiten von Regisseur und Drehbuchautor Zach Cregger gewartet haben. Und mit WEAPONS – DIE STUNDE DES VERSCHWINDENS ist es endlich so weit. Der Trailer deutet ein großes Mysterium an, verrät aber nicht viel von der Handlung, so dass man relativ unvoreingenommen an den Film herangehen kann.
WEAPONS – DIE STUNDE DES VERSCHWINDENS sollte ursprünglich deutlich eher erscheinen. Durch die Streiks der WGA und SAG-AFTRA im Jahr 2023 mussten die Dreharbeiten verschoben werden und auch die Besetzung wurde nochmal geändert. Ursprünglich waren Pedro Pascal und Renate Reinsve für die Hauptrollen geplant, letztendlich sehen wir aber Josh Brolin und Julia Garner in den Rollen. Aber genug zur Entstehung, werfen wir einen näheren Blick auf WEAPONS – DIE STUNDE DES VERSCHWINDENS.

Weapons - Die Stunde des Verschwindens: Wecker auf 2.17

Inhalt zu WEAPONS – DIE STUNDE DES VERSCHWINDENS

In einer Nacht um 2.17 Uhr verschwinden fast alle Kinder aus einer Grundschulklasse. Nur ein Junge taucht am nächsten Tag in der Schule auf. Auch Wochen später sind die Kinder nicht aufgetaucht und die Eltern beginnen zu verzweifeln und geben der Lehrerin, Justine, die Schuld. Die Wahrheit ist aber dunkler, als die Eltern erwarten.

WEAPONS – DIE STUNDE DES VERSCHWINDENS

Der Film startet vielversprechend. Die ersten Sätze werden von einem Kind gesprochen, das berichtet, dass in der Stadt über Nacht 17 Kinder verschwunden sind und man davon aber nichts mitbekommen hat, da Polizei und FBI aktiv vertuschen. Das Verschwinden der Kinder ist sehr mysteriös. Sie sind alle einfach um 2.17 Uhr in der Nacht aufgestanden und schnurstracks aus dem Haus gerannt. Seitdem wurden sie nicht wiedergesehen. Es ist verständlich, dass die Eltern eine Erklärung und einen Schuldigen oder in dem Fall eine Schuldige suchen und der Lehrerin Justine eine Verantwortung für das Geschehen zuschreiben wollen. Eine der ersten Szenen ist ein Elternabend mit den Eltern der Kinder, die Justine beschuldigen und zum Ende hin bedrängen. Die Emotionen von Justine werden hier gut dargestellt und man kann das Gefühl der Angst und Beklemmung bei ihr nachfühlen.

Im weiteren Verlauf wird WEAPONS – DIE STUNDE DES VERSCHWINDENS aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Man sieht, wo sich die Wege dieser Personen überschneiden, und die ein oder andere Frage wird geklärt, beispielsweise wer wohl Witch auf das Auto von der Lehrerin Justine geschmiert hat. Diese verschiedenen Abschnitte sind gut gemacht und führen am Ende alle zusammen, allerdings blähen sie die Laufzeit auch auf. Der Film dauert 128 Minuten und hätte wahrscheinlich innerhalb der altbewährten 90 Minuten erzählt werden können. So gibt es beispielsweise einen Abschnitt, wo aus der Sicht des Polizisten Paul erzählt wird, der am Ende keine besonders wichtige Rolle innerhalb der Handlung hat. Wahrscheinlich hätte sich niemand gewundert, wenn es diese Perspektive nicht gäbe.

Weapons - Die Stunde des Verschwindens: Justine

Die Auflösung von WEAPONS – DIE STUNDE DES VERSCHWINDENS wird bereits früher angedeutet, aber viele dürften trotzdem lange im Dunkeln tappen. Komplett neu ist die Idee nicht, aber die Einbettung in den Rest der Handlung ist originell genug. Es wäre schön gewesen, wenn ein paar Hintergründe mehr beleuchtet worden wären, so hätte die lange Spielzeit auch mehr Sinn gemacht. Aber es ist bereits ein Prequel im Gespräch und eventuell erfährt man dann mehr.

Der Film strotzt nicht vor Gewalt, denn der größte Teil der Spannung wird aus dem Mysterium der verschollenen Kinder geschöpft, aber wenn es Gewalt gibt, ist sie gut umgesetzt. Die Spezialeffekte sehen überzeugend aus und das Make-up ist gut.
Auch schauspielerisch kann WEAPONS – DIE STUNDE DES VERSCHWINDENS punkten. Die Besetzung ist gut gelungen und so fiebert man jeweils mit der Person mit, aus deren Perspektive gerade erzählt wird.

WEAPONS – DIE STUNDE DES VERSCHWINDENS ist ein unterhaltsamer Film, der allerdings auch mit weniger Laufzeit ausgekommen wäre. Die Geschichte an sich ist spannend und bleibt lange Zeit mysteriös. Etwas mehr Background zur großen Auflösung hätte nicht geschadet, aber mit Ausblick auf ein Prequel werden die offenen Fragen eventuell bald beantwortet. Das neue Werk von Cregger ist sehenswert, allerdings kann man auch auf die Veröffentlichung fürs Heimkino warten.

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