R.L. STINE’S PUMPKINHEAD (2025) | Filmkritik

R.L. STINE'S Pumpkinhead - Offizielles Filmplakat
BEWERTUNGEN:
Redaktion: 6.0

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Darsteller: Bean Reid, Seth Isaac Johnson, Adeline Lo
Regie: Jem Garrard
Drehbuch: Jem Garrard
Länge: 91 min.
Land:
Genre:
Veröffentlichung: 8. Oktober 2026 Blu-ray, DVD & Digital
Verleih/ Vertrieb: Busch Media
FSK: ab 12

Mit der Verfilmung R.L. STINE’S PUMPKINHEAD bringt der Streaming-Dienst Tubi eine eigenständige Adaption auf den Markt, die auf einer bekannten Episode der Fernsehserie THE HAUNTING HOUR basiert. Unter der Regie von Jem Garrard bewegt sich die Produktion auf den Spuren klassischer Jugend-Gruselgeschichten Stines, die unheimliche Elemente mit familiären Konflikten verbinden.

Die Handlung von R.L.STINE’S PUMPKINHEAD

R.L. STINE’S PUMPKINHEAD konzentriert sich auf den Teenager Sam, dessen Familie nach dem Verlust des Vaters in die abgelegene Kleinstadt Redhaven zieht. Das Ankommen in der neuen Heimat gestaltet sich von Beginn an als schwierig, da die Dorfgemeinschaft einen sehr eigenen, fast schon unheimlichen Umgang mit ihren Erntetraditionen pflegt. Nach einem Streit mit einem lokalen Farmer eskaliert die Situation, als Sams kleiner Bruder Finn plötzlich spurlos verschwindet.

Das eigentliche Grauen beginnt jedoch erst danach: Niemand im Ort, nicht einmal die eigene Mutter, kann sich an die Existenz des vermissten Jungen erinnern. Auf seiner verzweifelten Suche nach Antworten bleibt Sam völlig auf sich allein gestellt, bis er in seiner Mitschülerin Becka und dem exzentrischen Außenseiter Rusty zwei unerwartete Verbündete findet. Gemeinsam stößt das Trio auf ein düsteres Geheimnis, das tief in der Vergangenheit des Dorfes verwurzelt ist. Ein uralter Erntefluch sorgt dafür, dass Menschen spurlos aus den Erinnerungen getilgt werden, sobald die örtlichen Regeln missachtet werden. Den Jugendlichen bleibt nur wenig Zeit, um das Rätsel zu lösen und den verschwundenen Bruder zu retten, bevor die Halloween-Nacht endet und das Vergessen für immer unumkehrbar wird.

Die-gruselige-vogelscheuche in R.L. STINE'S PUMPKINHEAD

Spiel um Bean Reid auf solidem Niveau

Schauspielerisch liefert der junge Hauptdarsteller Bean Reid eine solide Leistung ab. Es gelingt ihm gut, die wachsende Verzweiflung eines Jungen darzustellen, der an seinem eigenen Verstand zweifelt, weil die gesamte Welt die Existenz seines Bruders leugnet. An ihrer Seite agiert Adeline Lo als loyale Freundin Becka, die der Dynamik der Gruppe die nötige Bodenständigkeit verleiht. Matty Finochio, in der Rolle des kauzigen Rusty, der mit seiner schrägen Art für die nötige Auflockerung sorgt, gehört ebenfalls fest zur Gruppe ohne die Ernsthaftigkeit der Bedrohung zu untergraben.

R.L. STINE’S PUMPKINHEAD bietet handgemachten Grusel für Einsteiger

Handwerklich arbeitet die Produktion von Regisseur Jem Garrard mit klassischen Mitteln. Kameramann Robert Zawistowski setzt auf herbstliche Farben, dichte Nebelschwaden und lange Schatten, was der Kleinstadt Redhaven in R.L. STINE’S PUMPKINHEAD eine greifbare, ländliche Gruselatmosphäre verleiht. Das namensgebende Monster, der Kürbiskopf, wird erfreulicherweise zu großen Teilen durch praktische Effekte und Kostüme statt durch billige Computereffekte dargestellt. Das verleiht den Begegnungen im schummrigen Licht der Kürbisfelder eine angenehm altmodische Note, die an die Gruselfilme der 1990er-Jahre erinnert.

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Fokus auf jüngeres Publikum statt harter Horror

Wer bei R.L. STINE’S PUMPKINHEAD eine blutige und extrem düstere Horror-Erfahrung im Stile des klassischen Namensvetters aus dem Jahr 1988 erwartet, wird enttäuscht werden. Das Drehbuch hält sich strikt an die Altersfreigabe und richtet sich primär an ein jüngeres Publikum sowie an Familien. Richtige Schockmomente oder Gewaltspitzen gibt es nicht. Stattdessen setzt die Inszenierung ganz auf die unheimliche Grundidee des kollektiven Vergessens und das Lösen des Rätsels. Für erfahrene Genrefans mag die Auflösung des Fluchs am Ende vielleicht etwas zu geradlinig und vorhersehbar ausfallen. Dennoch bietet der Film eine handwerklich saubere und atmosphärische Geistergeschichte, die perfekt in die herbstliche Jahreszeit passt.

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Fazit zu R.L. STINE’S PUMPKINHEAD

R.L. STINE’S PUMPKINHEAD ist eine gut gemachte Gruselgeschichte, die perfekt in den Oktober  und damit zu Halloween passt. Wer harten Horror oder viel Blut erwartet, wird hier zwar enttäuscht, aber für jüngere Zuschauer und Familien wird ordentlich Spannung geboten. Die herbstliche Stimmung und die echten Monster-Kostüme überzeugen. Wer Lust auf ein unkompliziertes Rätsel mit einer unheimlichen Atmosphäre hat, kann hier definitiv einen Blick riskieren.

Mit dem PUMPKINHEAD-Film aus den 80ern hat dieser übrigens nur das Thema gemeinsam.

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FAQ

Worauf basiert R.L. STINE'S PUMPKINHEAD?

Auf der Episode „Pumpkinhead

Hat R.L. STINE'S PUMPKINHEAD etwas mit dem PUMPKINHEAD von 1988 zu tun?

Nein. Der Kultfilm von 1988 ist ein harter Rache-Horror, in dem ein trauernder Vater eine mörderische Dämonenkreatur beschwört. Mit diesem Tubi-Film teilt er nur den Namen und einen Kürbiskopf – Handlung, Ton und Zielgruppe sind komplett verschieden.

Für welches Alter ist R.L. STINE'S PUMPKINHEAD geeignet?

Der Film richtet sich klar an Teenager und Familien. Blutige Schocks oder Gewaltspitzen gibt es nicht – der Grusel entsteht über Atmosphäre und das Rätsel um das kollektive Vergessen. Jüngere Kinder könnten einzelne Szenen mit dem Kürbiskopf aber unheimlich finden.

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