TEXAS CULT HOUSE ist der erste Spielfilm von Regisseurin Julia Barnett, die vorher nur ein paar Kurzfilme gedreht hat und vor allem selbst als Schauspielerin, zum Beispiel in zwei Folgen von FEAR THE WALKING DEAD, in der Branche unterwegs war. Der Film ist bereits 2024 gedreht worden, hat es aber erst jetzt zu einer Veröffentlichung im deutschsprachigen Raum gebracht.
Werfen wir also einen näheren Blick auf TEXAS CULT HOUSE, das von Tiberius Film verlegt wird.
Inhalt von TEXAS CULT HOUSE
Eine Freundesgruppe hat das Schuljahr erfolgreich beendet und will das ordentlich feiern. Und wo kann man besser feiern als in einem verlassenen Haus, in dem vorher ein Sektenführer sein Unwesen getrieben hat? Den vieren steht eine Nacht bevor, die sie nie wieder vergessen werden.
Resümee zu TEXAS CULT HOUSE
Das Intro von TEXAS CULT HOUSE erinnert stark an die Horrorfilme der 70er-Jahre. Es wirkt irgendwie dreckig und dieser Look zieht sich durch den gesamten Film. Dank des Titels wird man direkt an TEXAS CHAINSAW MASSACRE erinnert und irgendwie kann man die Familie von Leatherface auch als eine Art Kult deuten, sofern man möchte. Allerdings sind Look und Titel auch das Einzige von TEXAS CULT HOUSE, das mit dem Klassiker von Tobe Hooper in Verbindung gebracht werden kann.
Die Handlung ist relativ simpel und eigentlich zu wenig für einen Spielfilm. Die Vierer-Clique fährt abends in das verlassene Haus von dem Sektenführer, der seit einiger Zeit in der geschlossenen Psychiatrie untergebracht ist, da in seiner Sekte ein Junge ums Leben gekommen ist und der sogenannte Diakon Jones dazu verurteilt wurde. Überraschenderweise sieht das Haus nicht so aus, als ob dort seit längerer Zeit niemand mehr wohnt, und die Polizei hat auch wichtiges Beweismaterial, nämlich den Laptop mit Videoaufnahmen, einfach liegen gelassen. Die Jugendlichen schauen sich also Videos von angeblichen Exorzismen an und albern mit den Salbungsölen herum. Das Ganze ist nicht sonderlich aufregend und die nicht sonderlich guten Schauspielleistungen tun ihr Übriges dazu. Während herumgealbert wird, läuft im Hintergrund Musik, die wohl Spannung erzeugen soll. Allerdings passiert überhaupt nichts und so beginnt man schnell, diese Hintergrundmusik zu ignorieren.
Nach einiger Zeit passiert in TEXAS CULT HOUSE dann endlich etwas mehr als die lahme Party der Clique, aber wirklich aufregend ist auch das nicht. Diese erste Phase ist von langweiligen Gesprächen geprägt und könnte getrost übersprungen werden. Im weiteren Verlauf beginnen ein paar der Personen, sich zu verändern und andere anzugreifen. Aber einer fängt auch an, sich auszuziehen und um ein Feuer zu tanzen. Das ist nicht besonders beängstigend oder unterhaltsam.
Es gibt ein paar Gewaltspitzen, allerdings finden diese außerhalb des Bildschirms statt und das Publikum sieht nur das Ergebnis. Das Spezial-Make-up sieht ganz okay aus, solange man nicht ganz genau hinschaut.
Fazit zu TEXAS CULT HOUSE
Die Handlung von TEXAS CULT HOUSE ist recht dünn, weswegen lange Zeit nichts passiert. Was passiert, ist aber nicht sonderlich schlüssig oder spannend. Für den Film spricht leider wenig, außer eventuell der Look.
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FAQ
Ist TEXAS CULT HOUSE brutal?
Der Film hat eine Freigabe ab 16, allerdings gibt es wenig Gewalt direkt zu sehen. Vielmehr findet sie im Offscreen statt und das Publikum bekommt nur etwas Special Effect Make Up zu sehen.
Geht es in Texas Cult House um eine echte Sekte?
Die Sekte wird nicht mit Namen genannt. Es ist bekannt, dass sie von einem Diakon Jones geleitet wird, aber Ähnlichkeiten zu echten Sekten sind nur Zufall.
Lohnt es sich Texas Cult House anzuschauen?
Geschmäcker sind immer subjektiv, aber aus unserer Sicht handelt es sich bei dem Film um Zeitverschwendung.










