Es ist warm draußen, sehr warm, irre heiß…
Da man Feuer am besten mit Gegenfeuer bekämpft, haben wir euch 18 der besten Horrorfilme, Thriller und Endzeitstreifen zusammengesucht, die in sengender Sonne, trostlosen Steppen und staubigen Wüsten spielen.
Es ist die Heimat von geisteskranken Eremiten, gigantischen Insekten und Monstern, skrupelloser LKW-Fahrer und sogar Vampiren.
Diese Filme zu sehen wird euer Schwitzen nicht mindern, aber zumindest wisst ihr, dass alles noch schlimmer hätte kommen können, denn da draußen kann dich eine Autopanne dein Leben kosten.
Die besten Wüsten-Horrorfilme:
Inhaltsverzeichnis
WOLF CREEK
Wieviel davon „based on a true story“ ist, darf mal wieder gemutmaßt werden. WOLF CREEK basiert nur lose auf den realen, voneinander unabhängigen Taten von Ivan Milat und Bradley John Murdoch, zumindest teilweise verspürt man aber das Bedürfnis, die nächste Rucksack-Wandertour durchs Outback abzusagen und Killer Mick Taylor ist ein wirklich unangenehmer Zeitgenosse.

DUELL
Steven Spielbergs Debüt. DUELL hat nicht den Glanz späterer Spielberg-Werke, aber eine Menge Straßenschmutz und Wüstenstaub und das ist gut so. Der Name ist hier Programm: DUELL ist der ungleiche Zweikampf eines Autofahrers und eines Trucks inmitten einer kargen Canyon-Landschaft. Simpel und gut.

TREMORS – IM LAND DER RAKETENWÜRMER
Der junge Kevin Bacon spielt hier einen faulen Wüstenkaffbewohner, der feststellt, dass unter dem heißen Sand seiner Heimat riesige Würmer wohnen, die auf Schallwellen reagieren und auch Menschenfleisch auf der Speisekarte stehen haben.
Auf den Erstling folgten vier Fortsetzungen mit ähnlichen Kreaturen. Ein Remake ist gerüchteweise in der Mache.

TARANTULA
Ein echter Klassiker in dem eine Spinne zu viele Wachstumshormone abbekommt und eine ohnehin schon karge Wüstenlandschaft noch karger macht, indem sie jegliches Leben einfach auffrisst.

SCENIC ROUTE
Kein Horrorfilm, aber eine mal lustige, mal tragische und immer spannende Autopanne zweier Freunde, deren Wagen im Nirgendwo liegenbleibt. Nicht nur die Karre und die Körper, sondern auch der Verstand der beiden wird unter sengender Sonne und eiskalten Nächten in Mitleidenschaft gezogen. SCENIC ROUTE ist trotz endloser Weite ein abgefahrenes Kammerspiel.

THE HILLS HAVE EYES
Ob das Original von Wes Craven oder das Remake von Alexandre Aja, es war klar, dass diese Filme in der Liste nicht fehlen dürfen.
Die amerikanische Durchschnittsfamilie, die in ihrem hübschen Wohnmobil in der Wüste liegen bleibt und von einer zunächst unsichtbaren, bald sehr greifbaren Gefahr attackiert wird, weckt nicht nur Erinnerungen an Planwagen im Indianerland, sondern enthält das Maß an Spannung und Grausamkeit, die ein guter Horrorfilm braucht.

THE DEAD
Dies ist nicht nur ein Zombiefilm, sondern ein Zombiefilm, der in Afrika spielt. Das bietet nicht nur Platz für ein paar sozialkritische Untertöne wie der Ausbreitung des HI-Virus, sondern auch viele Aufnahmen der Steppen- und Wüstenlandschaften, durch die sich unsere Helden schlagen müssen.
Schon alleine durch die ungewöhnliche Location sehenswert, auch wenn die Zombies hier langsamer sind als Wanderdünen.
BLOOD RIVER
Wer kennt BLOOD RIVER? Vermutlich wenige und ich will nicht behaupten, dass der Film ohne Schwächen wäre. Die Geschichte des glücklichen Ehepaares, das einen unbekannten auf einer staubigen Wüstenstraße aufliest, hat aber auch seine Stärken. Action und Effekte sind hier weniger gefragt und nur eine Handvoll Schauspieler tauchen auf. Vielmehr geht es um die Identität des Fremden und das, was das scheinbar harmonische Paar voreinander verbirgt.
CARRIERS
Wenn die Welt untergeht, könnte das so aussehen wie in CARRIERS. Die Wüste ist in diesem Fall weniger Hauptdarsteller als der tödliche Virus, vermittelt aber einmal mehr das Gefühl von Weltende.

HITCHER, DER HIGHWAYKILLER
Als Rutger Hauer HITCHER drehte, erwischte er einen glänzenden Tag…also ganz anders als all jene, die ihm im Film begegnen, wo er ein mahnendes Beispiel dafür gibt, dass man auf einsamen Landstraßen keine Fremden mitnehmen sollte.
IT STAINS THE SANDS RED
Zombies mögen langsam sein, aber sie werden nicht müde, sie haben keinen Durst, sie machen keine Pause.
Und da es in einer menschenleere Wüste nicht einmal Häuser und Türen gibt, die man vor untoten Verfolgern verschließen könnte, muss Stripperin Molly immer in Bewegung bleiben.

FROM DUSK TILL DAWN
Auch wenn etwa die Hälfte von FROM DUSK TILL DAWN im schummrigen Titty Twister spielt, die texanisch-mexikanische Landschaft ist ein prägender Teil des Films. Oder wie der Ranger am Anfang sagt: „Es war ein gottverdammter, langer, heißer, erbärmlicher Tag, vom Anfang bis zum Ende.“

BREAKDOWN
Es ist schon Alptraum genug, dass das Auto mitten in der Wüste liegen bleibt (siehe SCENIC ROUTE), wenn dann die eigene Frau aber noch zu einem hilfsbereiten Trucker in den Wagen steigt und statt mit Hilfe wiederzukommen überhaupt nicht mehr auftaucht, ist das der blanke Horror.
So geht es hier Kurt Russell, der sich mit gefährlichen Kidnappern auseinandersetzen muss.

HELL
Der beste deutsche Beitrag zu diesem Thema und immer noch ein schönes Wortspiel, je nachdem ob man die deutsche oder die englische Bedeutung des Titels nutzt, beides passt in gewisser Weise. In der Mitte schwächelt HELL etwas, überzeugt aber mit gleißender Optik einer alles zerstörenden Sonne.

RUBBER
Skuriller wird’s nicht: ein alter Autoreifen, der im Wüstensand zum Leben erwacht und per Kraft seiner Gedanken Schädel zum Platzen bringt. Und das ist nur ein Bruchteil des Wahnsinns, der uns hier erwartet. Da war eindeutig jemand zu lange in der Sonne.

MAD MAX
Egal, ob der alte oder der neue, beides sind natürlich keine Horrorfilme, aber Meilensteine des Endzeitfilms und natürlich spielt die ressourcenarme Landschaft darin eine tragende Rolle.

JOYRIDE
Paul Walker fährt wie in nahezu jedem seiner Filme Auto und durchquert hier zusammen mit zwei Freunden die Wüstenstaaten der USA. Dabei kommt er nebenbei auf die unglaublich dumme Idee, sich per CB-Funk mit Trucker Rusty Nail anzulegen. Der versteht keinen Spaß und macht fortan Jagd auf die drei.

THE DEVIL’S REJECTS
Flirrende Hitze und Staub, der dir im eigenen Blut am Körper klebt. Willkommen in der Welt des Rob Zombie, wo eigentlich jeder Film so runtergekommen ist, wie das Plumpsklo eines Trailerparks in Arizona. Für THE DEVIL’S REJECTS, den viele für Zombies besten Film halten, gilt das ganz besonders.

NEAR DARK
Als Vampir ist es wohl der denkbar ungünstigste Ort sich in nahezu schattenfreien Steppen- und Wüstenlandschaften aufzuhalten, aber genau das tut die Blutsaugerbande um Lance Henriksen, die ein neues Mitglied in ihren Reihen integrieren muss. Mag unlogisch sein, funktioniert in der Umsetzung aber ohne Probleme.
Einer der ersten Filme von Kathryn Bigelow, die seitdem mit ZERO DARK THIRTY und THE HURT LOCKER in Oscar-Gefilde aufstieg.

FORMICULA
Eine Mischung aus TARANTULA und THE HILLS HAVE EYES. Hier ist es keine Spinne, sondern riesige Ameisen, die aber wie in THE HILLS HAVE EYES unter den frühen Atomtests im Südwesten der USA litten und nun alles töten, was ihnen im Weg steht.
Klassischer Schwarzweiß-Grusel, der die Einstellung zu Insekten überdenken lässt…man weiß ja nie wie groß sie mal werden.







